Geschichte der Chabistruppe

Ihr frag euch wie unser Chabistruppe entstanden ist? Alles beginnt mit einem Ehepaar und ihren Kindern…..

Ursi und Klaus nähten ihre Kostüme schon  seit jeher selber und zeigten sie an der Winterthurer Fasnacht. Später kamen Sascha, Sina und Noemi dazu. Wir gingen als Familie immer an die Winterthurer Fasnacht . Dort bekamen wir meistens sehr viel Aufmerksamkeit. Bald wuchs unsere Gruppe um eine Familie. Gemeinsam mit  Meier`s  waren wir so im Jahre 2006 als Drachen anzutreffen

Im Jahr 2008 kam Familie Sieber hinzu. Da war das Chaos perfekt. In diesem Jahr gingen wir alle zusammen an die Fasnacht. Familie Bünzli als Tintenfische und Familie Sieber als Drachen

Zusammen gings an den Guggen-Umzug am Samstagabend und an den Fastnachtsumzug am Sonntagnachmittag  in Winterthur. Es macht grossen Spass in einer Gruppe unterwegs zu sein. Viele Menschen schauten uns an und machten Fotos von uns. Im darauffolgenden Jahr, also 2009, waren wir zum ersten Mal in der Ursprungsformation der heutigen Chabistruppe unterwegs. Zwar noch nicht unter diesem Namen und noch nicht als Verein, dafür aber als grosse Tintenfischgruppe. So bereicherten wir zwei Jahre lang die Winterthurer Fasnacht.  Mit unserer Aufmachung machten wir die Umzugsbesucher auf uns aufmerksam und wurden oft angesprochen weshalb wir nicht am Umzug mitlaufen würden. Nach der zweiten Winterthurer Fasnacht waren die Kids enttäuscht, dass es schon fertig war, und für das neue Jahr musste ein neues Motto her. Sie fragten ihre Eltern ob sie nicht auch am Umzug mitlaufen können?

Klaus und Markus fanden die Idee super und klärten ab was es alles braucht um an Umzügen mitzulaufen. Und als was sollten wir daran teilnehmen? Als Guggenmusik? Wir hatten keine Instrumente und ehrlich gesagt die meisten konnten auch Keines spielen. Klaus und Markus hatten die Idee einen Sujetwagen zu bauen. So wurden wir zur Wagengruppe.

 

Jetzt musste nur noch eine Wagen her. Mmmmh…..wie baut man so etwas?  Aber unsere Väter hatten alles im Griff. Sie bauten von Grund auf einen eigenen Fasnachtswagen zu zweit in unzähligen Stunden und mit Hilfe der Jungmannschaft. In derselben Zeit bestimmten die Mütter und Töchter was für ein Motto wir für das Jahr 2011 haben könnten und welche zusätzlichen Familien man noch zum Mitmachen bewegen könnte. Das Thema hatten wir schnell gefunden: Paradiesvögel. Der Wagen wurde zu einem Vogelhaus. Die Männer arbeiteten am Wagen, Ursi und Gisela an den Kostümen. Ursi fragte ihre Freundin Sandra. Sie war mit ihren drei Kindern sofort dabei.

 

 

 

Doch nun standen wir erneut vor einem Problem:  Bei der Anmeldung braucht es einen Gruppenname. Familie Bünzli und Sieber trafen sich an einem Samstag  um gemeinsam Vogelköpfe  zu basteln und dieses Problem zu lösen . So wurde gesucht, gefunden, verworfen und wieder gesucht bis irgendjemand meinte: „ ou das isch doch än Chabis!“ … unser Name war geboren, seit da heissen wir Chabistruppe. Unser  Sujet vom Vogel ist eine Anlehnung an unser erstes Gruppenmotto… ein Paradiesvogel.

Als der Rohbau des Wagens fertig war, durften wir alle den Wagen bemalen.  Das waren lustige Samstage. Die kleinen Mädchen von Sandra hatten grossen Spass daran den Wagen zuerst weiss und danach Braun anzumalen. Alle Chabistrüppler halfen kräftig mit, und so war der Wagen nach einigen Samstagen fertig und bereit für die Feuertaufe. Am Schluss kamen noch kleine Dekorationen und die Musikanlage durfte natürlich auch nicht fehlen. Kurz vor dem ersten Umzug wurden auch die Kostüme fertig.

Doch nun tauchte ein neues Problem auf: Das Zugfahrzeug, unser treuer Pacero, brauchte einen Fahrer. Ein erfahrener und geübter Lenker war gefragt, und so stiess Familie Peter zu uns, Christoph als unser erster Chabistruppenfahrer, Ruth als Beifahrerin und „Mitaufpasserin“ und Fabian als Gast hinten auf dem Wagen.

Die Chabistruppe war geboren und feierte ihren Einstand in der Welt der Fasnächtler an ihrem ersten offiziellen Umzug in Frauenfeld.